Vor zehn Jahren waren sie noch der digitalen Elite vorbehalten, heute können sich viele ein Leben ohne kaum noch vorstellen: Das Smartphone hat in verhältnismäßig kurzer Zeit unseren Alltag erobert. Durch seine vielfältigen Optionen und ständigen Weiterentwicklungen erleichtert es alltägliche Aufgaben erheblich und sorgt für mehr Komfort und Effizienz. Die Smart-Home-Technologie verspricht, genauso erfolgreich zu werden.

Smart Homes: Das vernetzte Zuhause

Die Digitalisierung macht es möglich: Durch Fernsteuerung und Programmierung lassen sich beispielsweise Lichtschalter, Klima- und Heizungsanlagen, Türschlösser und Alarmsysteme bequem mit Smartphone-Apps bedienen. Dabei sorgt ein Smart-Home-System im Idealfall nicht nur für eine höhere Wohn- und Lebensqualität, sondern auch für eine effizientere Energienutzung und höhere Sicherheit.

Allerdings: Die ersten Systeme wiesen gelegentlich noch Sicherheitslücken auf, die viele Verbraucher verunsicherten. Das liegt vor allem daran, dass die Geräte über das Internet verbunden und deshalb für Hacker angreifbar sind. Vor allem bei Tür- und Fensterschlössern müssen höchste Sicherheitsstandards gelten. Aus diesem Grund wird empfohlen, nur Smart-Home-Komponenten von namenhaften Herstellern zu beziehen, sichere Passwörter zu verwenden und regelmäßige Updates durchzuführen.

Mit Sprachassistenten Licht und Heizung steuern

Momentan nutzen schon Millionen Haushalte weltweit Smart-Home-Systeme – Tendenz steigend: Für das Jahr 2022 wird eine Verdopplung der Haushalte mit digital vernetzten Komponenten erwartet. Besonders beliebt sind Sprachassistenten: Ob Googles Assistant, Amazons Alexa oder Apples HomeKit – sie alle steuern durch Spracheingabe die vernetzten Geräte an. Mit ihnen wird die Einkaufsliste aktualisiert, Online-Casino gespielt, Musik ausgesucht oder Haustechnik an- oder ausgeschaltet. Die elektronischen Assistenten erfüllen Aufgaben wie diese mit Leichtigkeit und lassen sich für einen vernünftigen Preis in jeden Haushalt integrieren.

Welcher Assistent für welches System?

Bei der Wahl des richtigen Assistenten ist die Kompatibilität mit schon vorhandenen Geräten wichtig. Der Google Assistant beispielsweise ist kompatibel mit Android-Geräten, Google Home, iOS und dem Google Allo Messenger. Er eignet sich besonders, um Türen, Fenster, Küchengeräte und Schlösser zu kontrollieren und steht auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

Zu den weltweit meist gekauften Assistenten gehört Alexa. Dieses Betriebssystem ist vor allem zum Einstellen von Alarmen, Abspielen von Musik, Hörbüchern und Podcasts sowie zum Abrufen von Nachrichten aller Art geeignet. Ebenso gibt es die Möglichkeit, einige Smart-Home-Geräte wie Lampen oder Lichtschalter mit Alexa zu steuern.

Das Apple HomeKit ist vor allem dann die richtige Wahl, wenn sich schon andere Apple Geräte im Haushalt befinden. Das HomeKit wird mit dem iPhone, Tablet, MacBook oder anderen Apple Geräten verbunden. Außerdem lassen sich diverse Geräte wie Lichtschalter, Lampen oder Küchenmaschinen mit dem Kit kontrollieren.

Das sogenannte „Indoor Positioning“ steht im Vergleich zu den Assistenten noch am Anfang und wird im Moment eher in Einkaufszentren und Krankenhäusern verwendet. Dabei geht es darum, die individuellen Bedürfnisse des Nutzers zu erkennen und zu speichern, um später gezielt auf diese zu reagieren und einzugehen. Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis diese Fortschritts-Technologie für die breite Masse zugänglich ist.

Bild: pixabay.com / geralt

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